Allergene erkennen

Allergene auf Verpackungen erkennen: Darauf solltest du achten

Wo verpflichtende Allergenangaben stehen, warum sie hervorgehoben werden und weshalb Spurenhinweise anders zu lesen sind.

Kurzantwort: Die 14 in der EU geregelten Gruppen von Stoffen und Erzeugnissen müssen bei vorverpackten Lebensmitteln im Zutatenverzeichnis klar hervorgehoben werden, zum Beispiel durch Fettdruck oder eine andere Hintergrundfarbe.

Wo stehen die verpflichtenden Angaben?

Verwendete allergene Zutaten müssen sich aus dem Zutatenverzeichnis oder der Bezeichnung des Lebensmittels ergeben. Gibt es kein Zutatenverzeichnis, wird die Angabe grundsätzlich mit „Enthält“ gemacht. Die Regeln erfassen auch bestimmte daraus hergestellte Erzeugnisse und eingesetzte Hilfsstoffe.

Welche Gruppen gehören dazu?

Die EU-Liste umfasst unter anderem glutenhaltiges Getreide, Eier, Fisch, Erdnüsse, Soja, Milch, Schalenfrüchte, Sellerie, Senf, Sesam, Lupinen und Weichtiere. Für einzelne Gruppen gelten gesetzlich festgelegte Ausnahmen.

Pflichtangabe und Spurenhinweis getrennt lesen

Ein Hinweis wie „Kann Spuren von … enthalten“ steht getrennt von den hervorgehobenen Zutaten. Verlasse dich bei Allergien nicht auf einen allgemeinen Lebensmittel-Score. Prüfe immer die aktuelle Verpackung und kläre persönliche Risiken fachlich.

Wie Gesund-Score Allergene darstellt

Wir geben die dokumentierten Produktangaben wieder und verlinken die Quelle. Die Produktseite ersetzt nicht die Verpackung. Wie wir mit Quellen und Datenständen umgehen, erklären wir unter Quellen und Datenqualität und im Ratgeber Rezeptur und Datenstand.

Quellen und weiterführende Informationen

BMLEH: Allergenkennzeichnung ist Pflicht ↗EUR-Lex: Lebensmittelinformationsverordnung, Artikel 21 und Anhang II ↗

Abruf und redaktionelle Prüfung: 30.9.2026.