Über Gesund-Score

Gesund-Score sammelt Nährwertangaben verpackter Lebensmittel und ordnet sie mit einer festen, veröffentlichten Methode ein. Der Rechenkern beruht auf dem wissenschaftlichen Nährwertprofil-Modell hinter dem Nutri-Score.

Was Gesund-Score ist

Nährwerttabellen sind sachlich, aber nicht immer leicht einzuordnen. Gesund-Score macht die Angaben auffindbar und übersetzt sie in eine Zahl von 0 bis 100. Wer die Zahl verstehen will, findet auf jeder Produktseite die verwendeten Nährwerte, die Quelle, den Datenstand und den Rechenweg.

Verantwortlich für die Inhalte ist der Betreiber, der im Impressum genannt ist. Wie Menschen, Skripte und KI-gestützte Werkzeuge zusammenarbeiten, beschreibt die Methodik.

Woher die Produktdaten kommen

  • Open Food Facts: Viele Produktseiten nutzen die Nährwerte aus dieser offenen, von Freiwilligen gepflegten Datenbank. Die Werte übernehmen wir ohne eigene Prüfung des Etiketts. Die Produktseite nennt dann Open Food Facts als Quelle und den Datenstand.
  • Hersteller und Händler: Fehlen Angaben oder widersprechen sie sich, ziehen wir eine genaue offizielle Quelle heran, etwa die Produktseite eines Herstellers oder Supermarkts. Die ursprüngliche Angabe aus Open Food Facts bleibt dabei erhalten.
  • Getrennt gespeichert: Rohdaten aus den Quellen und berechnete Ergebnisse liegen getrennt. Jeder Score gehört zu einer festen, dokumentierten Methode und einem festen Datenstand.

Mehr dazu unter Quellen und Datenqualität.

Wissenschaftliche Grundlage

Worauf die Methode beruht

Ein Nährwertprofil-Modell ordnet Lebensmittel nach ihrer Zusammensetzung je 100 g oder 100 ml ein. Das Modell hinter dem Nutri-Score ist über fast zwei Jahrzehnte entstanden, wurde mehrfach überarbeitet und ist in Fachzeitschriften beschrieben. Die Quellen stehen in der Literaturliste unten.

  1. 2004 bis 2008, Großbritannien

    Die britische Lebensmittelbehörde Food Standards Agency entwickelt ein Punktemodell, mit dem die Medienaufsicht Ofcom Werbung an Kinder regelt. Die Grundlagen veröffentlicht eine Forschungsgruppe der Universität Oxford (Rayner, Scarborough und andere). Sie prüft das Modell gegen das Urteil von über 700 Fachleuten für Ernährung und gegen den damaligen britischen Ernährungsleitfaden.

  2. 2014 bis 2017, Frankreich

    Ein Forschungsteam für Ernährungsepidemiologie (EREN, Inserm und Université Sorbonne Paris Nord, unter anderem Hercberg, Julia, Touvier, Kesse-Guyot, Ducrot und Egnell) überträgt das Modell auf französische Lebensmittel. Mit Teilnehmenden der Studie NutriNet-Santé untersucht es, wie gut Menschen verschiedene Kennzeichen verstehen und wie sie sich auf den Einkauf auswirken. Daraus entsteht der Nutri-Score, den Frankreich 2017 einführt.

  3. 2015 bis 2024, Kohortenstudien

    Mehrere große Beobachtungsstudien, darunter SU.VI.MAX in Frankreich, EPIC in bis zu zehn europäischen Ländern und SUN in Spanien, bilden aus den Werten aller verzehrten Lebensmittel einen Index für die gesamte Ernährung. Sie vergleichen ihn mit dem späteren Auftreten von Erkrankungen und Todesfällen. Das sind Zusammenhänge auf der Ebene ganzer Ernährungsweisen, keine Belege für Ursache und Wirkung und keine Aussage über ein einzelnes Produkt.

  4. 2022 und 2023, Überarbeitung

    Ein wissenschaftliches Komitee der Länder, die den Nutri-Score verwenden (Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, die Niederlande, die Schweiz und Spanien), überarbeitet den Algorithmus: 2022 für feste Lebensmittel, 2023 für Getränke. Ziel war eine engere Übereinstimmung mit den Ernährungsempfehlungen dieser Länder.

Abgrenzung

Was wir übernehmen und was wir anders machen

Unverändert übernommen

  • Der vollständige überarbeitete Algorithmus in der Fassung von 2022 und 2023.
  • Ungünstige Punkte für Energie, Zucker, gesättigte Fettsäuren und Salz, günstige Punkte für Ballaststoffe, Eiweiß und den Anteil an Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten.
  • Die eigenen Regeln für Getränke, Käse, rotes Fleisch sowie Fette, Öle, Nüsse und Samen.
  • Keine zusätzlichen Plus- oder Minuspunkte, etwa für Vollkorn-Hinweise oder Zusatzstoffe.

Eigenständig bei Gesund-Score

  • Eine eigene Skala von 0 bis 100 statt der Buchstaben A bis E. Die Umrechnung ist fest, veröffentlicht und nicht Teil des Nutri-Score.
  • Wir berechnen den Wert selbst aus öffentlichen Angaben, nicht aus den Daten des Herstellers.
  • Fehlende Angaben zu Ballaststoffen oder zum Obst- und Gemüseanteil zählen als 0. Dann steht „mind.“ vor dem Score, denn der tatsächliche Wert kann nur höher liegen.
  • Für Alkohol, Nahrungsergänzungs- und Sportnahrung sowie Babynahrung berechnen wir keinen Score.

Gesund-Score ist nicht der Nutri-Score

Wir verwenden weder das Nutri-Score-Logo noch die Buchstaben A bis E noch die Farbskala. Inhaberin der Marke Nutri-Score ist die französische Gesundheitsbehörde Santé publique France. Gesund-Score steht mit ihr und mit den Behörden der beteiligten Länder in keiner Verbindung und hat von ihnen weder eine Lizenz noch eine Zertifizierung oder Freigabe erhalten.

Weil wir selbst und aus öffentlichen Daten rechnen, kann ein Gesund-Score anders ausfallen, als ein Nutri-Score auf der Packung erwarten lässt.

Grenzen

Was die Forschung zeigt und was nicht

Die Fachliteratur zum Nutri-Score ist umfangreich, aber nicht einhellig. Diese Punkte gehören deshalb zu einer ehrlichen Einordnung:

  • Beobachtung, nicht Beweis: Die Kohortenstudien beschreiben Zusammenhänge mit der gesamten Ernährung. Die gemessenen Unterschiede sind klein, und eine Ursache-Wirkungs-Beziehung zeigen sie nicht.
  • Wer forscht: Ein großer Teil der unterstützenden Studien stammt vom Team, das den Nutri-Score entwickelt hat. Kritische Übersichtsarbeiten finden unter unabhängigen Studien häufiger ungünstige Ergebnisse; das Entwicklerteam hat dem widersprochen.
  • Labor und Supermarkt: In einem großen Versuch in 60 Supermärkten war der Effekt auf den Einkauf deutlich kleiner als in Online- und Laborstudien.
  • Was das Modell nicht erfasst: Es bewertet Nährstoffe je 100 g oder 100 ml, nicht den Verarbeitungsgrad, Zusatzstoffe, Portionsgrößen oder die gesamte Ernährung.
  • Nationale Empfehlungen: Die Übereinstimmung mit Ernährungsempfehlungen ist gut, aber nicht vollständig, auch nach der Überarbeitung, etwa bei rotem Fleisch oder Vollkorn in den Niederlanden.
  • Unsere eigenen Teile: Keine der genannten Studien untersucht den Gesund-Score selbst, unsere 0-bis-100-Skala oder unseren Umgang mit fehlenden Angaben.

Was der Score nicht ist

  • Keine Aussage über dich: Der Score beschreibt das Nährwertprofil eines Produkts, nicht deine Gesundheit und nicht, was für dich passt.
  • Keine medizinische Bewertung: Er ist keine Diagnose, keine Therapie und keine Ernährungsberatung.
  • Kein Urteil über die ganze Ernährung: Wie oft und wie viel du von einem Lebensmittel isst, fließt nicht ein.
  • Keine Sicherheitsfreigabe: Bei Allergien und Unverträglichkeiten zählt die Kennzeichnung auf der Packung, die du kaufst.
  • Am aussagekräftigsten im Vergleich ähnlicher Produkte: Wie beim Nutri-Score ist ein Vergleich innerhalb derselben Produktgruppe am sinnvollsten.

Quellen

Literatur

Alle Angaben wurden am 4. November 2026 an der jeweiligen Quelle geprüft. Die Auswahl umfasst die Entwicklung, die Überprüfung und die Kritik des Modells. Die Nennung bedeutet nicht, dass Autorinnen, Autoren oder Behörden Gesund-Score kennen oder unterstützen.

Literatur anzeigen (25 Quellen)

Das ursprüngliche Modell (Food Standards Agency, Universität Oxford)

  1. Food Standards Agency / Department of Health and Social Care (2011). Nutrient profiling model 2004 to 2005 (mit technischer Anleitung). GOV.UK. Zur QuelleDie britische Lebensmittelbehörde entwickelte das Modell 2004 bis 2005, damit die Medienaufsicht Ofcom Lebensmittel mit viel Fett, Zucker oder Salz für die Regeln zur Fernsehwerbung an Kinder bestimmen kann.
  2. Scarborough P, Rayner M, Stockley L (2007). Developing nutrient profile models: a systematic approach. Public Health Nutrition 10(4):330–336. doi:10.1017/S1368980007223870Beschreibt einen offengelegten, schrittweisen Weg, wie Nährwertprofil-Modelle entwickelt werden.
  3. Scarborough P, Boxer A, Rayner M, Stockley L (2007). Testing nutrient profile models using data from a survey of nutrition professionals. Public Health Nutrition 10(4):337–345. doi:10.1017/S1368980007666671Über 700 Fachleute für Ernährung ordneten 120 Lebensmittel ein; die Modelle der Food Standards Agency stimmten gut mit dieser Einordnung überein.
  4. Arambepola C, Scarborough P, Rayner M (2008). Validating a nutrient profile model. Public Health Nutrition 11(4):371–378. doi:10.1017/S1368980007000377Das Modell ordnete Lebensmittel weitgehend so ein wie der damalige britische Ernährungsleitfaden (Kappa 0,69).

Übertragung auf Frankreich und Entwicklung des Nutri-Score

  1. Julia C, Kesse-Guyot E, Touvier M, Méjean C, Fezeu L, Hercberg S (2014). Application of the British Food Standards Agency nutrient profiling system in a French food composition database. British Journal of Nutrition 112(10):1699–1705. doi:10.1017/S0007114514002761Auf französische Lebensmittel angewandt, passte das Modell zu den französischen Ernährungsempfehlungen und unterschied auch innerhalb von Produktgruppen.
  2. Julia C, Touvier M, Méjean C, Ducrot P, Péneau S, Hercberg S, Kesse-Guyot E (2014). Development and Validation of an Individual Dietary Index Based on the British Food Standard Agency Nutrient Profiling System in a French Context. The Journal of Nutrition 144(12):2009–2017. doi:10.3945/jn.114.199679Aus den Werten aller verzehrten Lebensmittel lässt sich ein Index für die gesamte Ernährung bilden; er wurde an Verzehr- und Nährstoffdaten geprüft.

Verständnis und Einkauf

  1. Ducrot P, Méjean C, Julia C, Kesse-Guyot E, Touvier M, Fezeu L, Hercberg S, Péneau S (2015). Effectiveness of Front-Of-Pack Nutrition Labels in French Adults: Results from the NutriNet-Santé Cohort Study. PLOS ONE 10(10):e0140898. doi:10.1371/journal.pone.0140898Bei 13.578 Erwachsenen war das fünffarbige Kennzeichen am leichtesten zu erkennen und zu verstehen.
  2. Egnell M, Talati Z, Hercberg S, Pettigrew S, Julia C (2018). Objective Understanding of Front-of-Package Nutrition Labels: An International Comparative Experimental Study across 12 Countries. Nutrients 10(10):1542. doi:10.3390/nu10101542In 12 Ländern, darunter Deutschland, half der Nutri-Score am besten dabei, drei Produkte nach ihrem Nährwertprofil zu ordnen.
  3. Dubois P, Albuquerque P, Allais O, Bonnet C, Bertail P, Combris P, Lahlou S, Rigal N, Ruffieux B, Chandon P (2021). Effects of front-of-pack labels on the nutritional quality of supermarket food purchases: evidence from a large-scale randomized controlled trial. Journal of the Academy of Marketing Science 49(1):119–138. doi:10.1007/s11747-020-00723-5In 60 echten Supermärkten wirkte der Nutri-Score von vier Kennzeichen am stärksten, der Effekt war aber rund 17-mal kleiner als in Laborstudien.

Kohortenstudien

  1. Deschasaux M, Huybrechts I, Murphy N, Julia C, Hercberg S, Srour B, et al. (2018). Nutritional quality of food as represented by the FSAm-NPS nutrient profiling system underlying the Nutri-Score label and cancer risk in Europe: Results from the EPIC prospective cohort study. PLOS Medicine 15(9):e1002651. doi:10.1371/journal.pmed.1002651Beobachtungsstudie mit 471.495 Erwachsenen aus 10 europäischen Ländern über die gesamte Ernährung, nicht über einzelne Produkte.
  2. Deschasaux M, Huybrechts I, Julia C, Hercberg S, Egnell M, Srour B, et al. (2020). Association between nutritional profiles of foods underlying Nutri-Score front-of-pack labels and mortality: EPIC cohort study in 10 European countries. BMJ 370:m3173. doi:10.1136/bmj.m3173Beobachtungsstudie mit 501.594 Erwachsenen über im Mittel 17 Jahre; sie beschreibt Zusammenhänge, keine Ursache und Wirkung.
  3. Gómez-Donoso C, Martínez-González MÁ, Perez-Cornago A, Sayón-Orea C, Martínez JA, Bes-Rastrollo M (2021). Association between the nutrient profile system underpinning the Nutri-Score front-of-pack nutrition label and mortality in the SUN project: A prospective cohort study. Clinical Nutrition 40(3):1085–1094. doi:10.1016/j.clnu.2020.07.008Eine spanische Gruppe außerhalb des Entwicklerteams kam mit 20.503 Teilnehmenden zu Ergebnissen in dieselbe Richtung.
  4. Deschasaux-Tanguy M, Huybrechts I, Julia C, Hercberg S, Sarda B, et al. (2024). Nutritional quality of diet characterized by the Nutri-Score profiling system and cardiovascular disease risk: a prospective study in 7 European countries. The Lancet Regional Health – Europe 46:101006. doi:10.1016/j.lanepe.2024.101006Erste große Kohortenauswertung des 2023 überarbeiteten Algorithmus mit 345.533 Erwachsenen.

Überarbeitung 2022 und 2023

  1. Scientific Committee of the Nutri-Score (2022). Update of the Nutri-Score algorithm. Update report from the Scientific Committee of the Nutri-Score 2022. Bericht, beschlossen am 29. Juni 2022. Zur QuelleNeue Punkteskalen für Zucker, Salz, Ballaststoffe und Protein, Nüsse und Öle zählen nicht mehr zum Obst- und Gemüseanteil, neue Regeln für Fette, Öle, Nüsse, Samen und rotes Fleisch.
  2. Scientific Committee of the Nutri-Score (2023). Update of the Nutri-Score algorithm for beverages. Second update report from the Scientific Committee of the Nutri-Score 2023. Bericht, beschlossen am 30. März 2023. Zur QuelleÜberarbeitete Regeln für Getränke, unter anderem für Milch- und Pflanzendrinks und für Süßstoffe.
  3. Merz B, Temme E, Alexiou H, Beulens JWJ, Buyken AE, Bohn T, Ducrot P, Falquet MN, et al. (2024). Nutri-Score 2023 update. Nature Food 5(2):102–110. doi:10.1038/s43016-024-00920-3Begutachtete Zusammenfassung der Überarbeitung: strenger bei Produkten mit viel ungünstigen Bestandteilen und näher an nationalen Ernährungsempfehlungen.
  4. Sarda B, Kesse-Guyot E, Deschamps V, Ducrot P, Galan P, Hercberg S, Deschasaux-Tanguy M, Srour B, et al. (2024). Consistency of the Initial and Updated Version of the Nutri-Score with Food-Based Dietary Guidelines: A French Perspective. The Journal of Nutrition 154(3):1027–1038. doi:10.1016/j.tjnut.2024.01.029Bei 46.752 Produkten erfüllte die überarbeitete Fassung 35 von 41 Kriterien der französischen Ernährungsempfehlungen, die alte 26.

Kritik und Grenzen

  1. Peters S, Verhagen H (2022). An Evaluation of the Nutri-Score System along the Reasoning for Scientific Substantiation of Health Claims in the EU—A Narrative Review. Foods 11(16):2426. doi:10.3390/foods11162426Gemessen am Maßstab der EFSA für gesundheitsbezogene Angaben ist ein ursächlicher Effekt des Kennzeichens auf den Einkauf nicht ausreichend belegt.
  2. Peters S, Verhagen H (2024). Publication bias and Nutri-Score: A complete literature review of the substantiation of the effectiveness of the front-of-pack logo Nutri-Score. PharmaNutrition 27:100380. doi:10.1016/j.phanu.2024.100380Die meisten stützenden Studien stammen vom Entwicklerteam, unabhängige Studien fallen häufiger ungünstig aus. Das Entwicklerteam hat widersprochen (PharmaNutrition 28:100386).
  3. Braesco V, Drewnowski A (2023). Are Front-of-Pack Nutrition Labels Influencing Food Choices and Purchases, Diet Quality, and Modeled Health Outcomes? A Narrative Review of Four Systems. Nutrients 15(1):205. doi:10.3390/nu15010205Über 65 Studien zu vier Kennzeichen: Effekte auf den Einkauf sind klein und hängen vom Studienaufbau ab, gesundheitliche Effekte sind nur modelliert.
  4. ter Borg S, Steenbergen E, Milder IEJ, Temme EHM (2021). Evaluation of Nutri-Score in Relation to Dietary Guidelines and Food Reformulation in The Netherlands. Nutrients 13(12):4536. doi:10.3390/nu13124536Die frühere Fassung passte gut zu niederländischen Empfehlungen für Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte, weniger bei gezuckerten Milchgetränken, rotem Fleisch und Vollkorn.
  5. Romero Ferreiro C, Lora Pablos D, Gómez de la Cámara A (2021). Two Dimensions of Nutritional Value: Nutri-Score and NOVA. Nutrients 13(8):2783. doi:10.3390/nu13082783Stark verarbeitete Lebensmittel kommen in allen Nutri-Score-Klassen vor; der Verarbeitungsgrad wird vom Modell nicht erfasst.
  6. Sarda B, Kesse-Guyot E, Deschamps V, Ducrot P, Galan P, Hercberg S, Deschasaux-Tanguy M, Srour B, et al. (2024). Complementarity between the updated version of the front-of-pack nutrition label Nutri-Score and the food-processing NOVA classification. Public Health Nutrition 27(1):e63. doi:10.1017/S1368980024000296Auch nach der Überarbeitung messen Nährwertprofil und Verarbeitungsgrad zwei verschiedene Dinge.

Offizielle Informationen

  1. Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) (2026). Nutri-Score: Wissenswertes für Verbraucherinnen und Verbraucher. bmleh.de. Zur QuelleDer Nutri-Score ist freiwillig, vergleicht Produkte derselben Produktgruppe und macht keine Aussage zum Gesundheitswert eines Lebensmittels; Markeninhaberin ist Santé publique France.
  2. Santé publique France. Nutri-Score. santepubliquefrance.fr. Zur QuelleOffizielle Seite der französischen Gesundheitsbehörde, die das Kennzeichen verwaltet.