Transparente Datengrundlage

Quellen und Datenqualität

Ein verständlicher Score beginnt mit nachvollziehbaren Produktdaten. Deshalb bleiben Originalangaben, geprüfte Werte und berechnete Ergebnisse getrennt.

Quellenhierarchie

Je näher am Produkt, desto besser

Bei widersprüchlichen Angaben wird nichts still überschrieben. Der Datensatz wird zurückgehalten, bis die Abweichung geklärt ist.

01

Aktuelle Verpackung

Produktname, Strichcode, Zutaten und Nährwerte direkt von einer aktuellen deutschen Packung.

02

Herstellerangaben

Aktuelle deutsche Produktseiten oder Datenblätter des Herstellers mit erkennbarem Produktbezug.

03

Offizielle Referenzdaten

Geeignete öffentliche Datensätze für generische Lebensmittel und Plausibilitätsprüfungen.

04

Sekundärquellen

Händler- oder offene Produktdaten nur als datierter Hinweis, wenn eine bessere Primärquelle fehlt.

Prüfprozess

Vom Quellenfund zur veröffentlichten Produktseite

  1. Erfassen: Quelle, Abrufdatum, Originalwert, Einheit und Bezugsgröße werden gemeinsam gespeichert.
  2. Validieren: Unmögliche Werte, fehlende Identität und unklare Einheiten werden ausgesondert.
  3. Normalisieren: Geprüfte Nährwerte werden eindeutig auf 100 g oder 100 ml bezogen.
  4. Prüfen: Konflikte, Rezepturwechsel und Produktzuordnung werden vor einer Veröffentlichung kontrolliert.
  5. Versionieren: Eine Änderung erzeugt einen neuen Datenstand; frühere Grundlagen bleiben nachvollziehbar.

Fehlende Werte bleiben unbekannt

Wenn eine Quelle beispielsweise keine Ballaststoffe nennt, wird daraus nicht automatisch null Gramm. Der Wert bleibt als fehlend markiert und darf nicht unbemerkt wie eine bestätigte Null in die Bewertung einfließen.

Trennung der Ebenen

Daten sind noch kein Urteil

Produktangaben werden unabhängig von der Bewertungsmethodik gespeichert. Erst eine freigegebene, versionierte Methodik darf aus einem geprüften Datenstand einen Score ableiten.

So lässt sich später nachvollziehen, ob eine Änderung vom Produkt, von der Quelle oder von der Bewertungslogik stammt.